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Die Stadt Bocholt als familienfreundliches Unternehmen und attraktive Arbeitgeberin hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt  im Fachbereich Öffentliche Ordnung die Stelle der

Projektbearbeitung Rechtliche Integrationsförderung (m/w/d)

zu besetzen.

Diese Stelle ist bis zum 31.12.2022 befristet; eine Verlängerung ist möglich. Im Geschäftsbereich Bürgerbüro, Wahlen und Aufenthaltsrecht werden in diesem Projekt bei Bocholterinnen und Bocholtern ohne deutsche Staatsangehörigkeit die Optionen auf eine Verfestigung des Aufenthaltsrechtes bzw. eine Einbürgerung evaluiert und die Zielgruppe entsprechend beraten.

Bocholt (73.000 Einwohner) ist das urbane Zentrum im westlichen Münsterland in direkter Nähe zu den Niederlanden. Die Stadt ist Wirtschaftsschwerpunkt in der Region. Als Fahrradstadt und Klimakommune NRW hat sie die besten Bedingungen für eine erfolgreiche Stadtentwicklung im Sinne einer kompakten Stadt der kurzen Wege. Sie verfügt über eine sehr gute mittelständige Wirtschaftsstruktur, ist Einkaufsstadt, besitzt eine gute Wohnqualität in den Stadtteilen und der Innenstadt, hat ein gutes Bildungssystem und ein aktives und attraktives Kultur-, Sport- und Freizeitangebot.

In Bocholt wohnen über 6.700 Menschen aus mehr als einhundert Ländern. Viele leben bereits seit langen Jahren oder in einer Folgegeneration im Bundesgebiet, ohne sich mit dem Gedanken an eine Einbürgerung auseinandergesetzt zu haben. Andere sind in jüngster Vergangenheit unerlaubt eingereist und kommen mittlerweile für ein humanitäres Aufenthaltsrecht in Betracht.

Ihr Aufgabenbereich

  • Sie sichten systematisch Ausländerakten in Hinblick auf die rechtliche Integrationsförderung.
  • Sie kontaktieren in Frage kommende Personen und beraten diese.
  • Sie nehmen Anträge auf Einbürgerung bzw. humanitäres Aufenthaltsrecht auf und bereiten Entscheidungen vor.
  • Sie führen Informationsveranstaltungen in Migrantenselbstorganisationen, im Haus der Integration und andernorts durch.
  • Sie vernetzen sich mit dem städtischen Integrationsbeauftragten und dem Kommunalen Integrationszentrum.
  • Sie erstellen einen jährlichen Bericht über die Arbeit der Ausländerbehörde unter besonderer Berücksichtigung der rechtlichen Integrationsförderung und stellen diesen in städtischen Gremien vor.

Ihr Profil

  • Beamtenrechtlichen Voraussetzungen für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 (vormals: gehobener nichttechnischer Verwaltungsdienst) oder abgeschlossenen Verwaltungslehrgang II
  • Hohe interkulturelle Kompetenz und Empathie
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit
  • Kommunikationsfreude und -sicherheit
  • Gute Ausdrucksweise in Wort und Schrift
  • Hohe Einsatzbereitschaft, z. B. Teilnahme an Veranstaltungen außerhalb der üblichen Geschäftszeiten

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle, die sich in gleichen Anteilen der Förderung der Einbürgerung und den humanitären Aufenthaltsrechten widmet. Die Eingruppierung erfolgt in Besoldungsgruppe A 10 LBesO NRW bzw. Entgeltgruppe 9c TVöD.

                Die Stadt Bocholt fördert in vielfältiger Hinsicht aktiv die Gleichstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir begrüßen daher Bewerbungen von Frauen und Männern ausdrücklich unabhängig von Behinderung, kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung oder sexueller Identität. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person einer/eines Mitbewerbers/in liegende Gründe überwiegen.

                Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Leiter des Geschäftsbereiches Bürgerbüro, Wahlen und Aufenthaltsrecht, Herr Martin Wolters, Telefon: 02871 / 953 298, oder Herr Peter Bölting, Geschäftsbereich Personal, Telefon: 02871 / 953 320, gerne zur Verfügung.

                Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unseren Online-Bewerbermanager bis zum  27. Juni 2021.



                 
                Man at work

                 

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